Mit Vorführungen des Nachwuchses, Ehrungen und dem Besuch des Nikolaus beging der TSV Vorbachzimmern das letzte Highlight des Vereinsjahres, die Jahresfeier. Auch in diesem Jahr waren wieder zahlreiche, vor allem junge Sportskanonen mit ihren Eltern und Großeltern aus Vorbachzimmern und Umgebung gekommen, so dass die Turn- und Festhalle gut gefüllt war.
Die Gäste freuten sich nicht nur auf die Ehrungen für die sportlichen Leistungen des Jahres und auf den Besuch des Nikolaus, mindestens genau so gespannt warteten sie auf die Vorführungen der verschiedenen Turngruppen aus dem Kinder und Jugendbereich.
Den Anfang machten die jüngsten zusammen mit den ältesten Akteuren des Tages, das Eltern-Kind-Turnen. Zu den Klängen von „Ho-ho-ho, der Weihnachtsmann macht so“ versuchten die Großen die Kleinen mit unterschiedlichem Erfolg dazu zu animieren, auch das nachzumachen, was aus den Lautsprechern vorgesungen wurde. Zumindest die Erwachsenen hatten so ihre sportliche Betätigung gefunden.
Beim Kleinkinderturnen ist der Andrang so groß, dass es in zwei Gruppen aufgeteilt werden muss. Teil eins war nun an der Reihe. Zu „Die Hände rauf und Runter, das macht munter“ klappte das mit dem Mitmachen schon deutlich besser.
Für die Kids gab es im Anschluss auch gleich die Überreichung der Urkunden für die übers Jahr erzielten Leistungen, sei es beim KituCup oder den Vereinsmeisterschaften.
Was dann kam, überraschte wohl die meisten der Anwesenden. In den vergangenen Jahren hatten die Jungs des Schülerturnens meistens schweißtreibende Ausschnitte ihrer Trainingsstunden zum Besten gegeben. In diesem Jahr zeigten sie ein Aufwärmtraining der besonderen Art. Zu heißen Rhythmen rockten sie die Bühne. Das muss man sich in dem Alter erst mal trauen.
Dann folgte ein größerer Ehrungsblock, denn im Rahmen der Jahresfeier wurden nicht nur die Kleinkinder, sondern alle Sportler und Sportlerinnen für ihre Leistungen im zurückliegenden Vereinsjahr ausgezeichnet. Von den Hallenmannschaftswettbewerben angefangen über das Kreiskinderturnfest, bei dem Silas Bader einen ersten, Fritz Dreher einen zweiten und Max Kalwach sowie Magnus Heymer je einen Dritten Platz belegten und das Hohenloher Jugendturnfest mit einem ersten Platz für Magnus Heymer, den Pfingstlauf in Elpersheim, den Hebstfestlauf mit über 40 TSV-Teilnehmern in Niederstetten und Mia-Sophie Popp mit einem zweiten Platz waren die Sportler des TSV auf vielen Wettkämpfen vertreten. Vereinsintern kamen die witterungsbedingt zum Hallenparcours umgestalteten Vereinsmeisterschaften und das erstmals ausgetragene und sehr gut aufgenommene Ringtennisturnier hinzu. Der herausragende Wettkampf jedoch war das Deutsche Turnfest in Leipzig, bei dem auf Bundesebene einige hervorragende Platzierungen, darunter vier Podiumsplätze durch Rainer Schuch (je ein 1. und 2.Platz), Steffen Reißenweber (ein 2. und dazu ein 4. Platz) und David Waldmann (3. Platz) erreicht wurden.
Insgesamt 85 Sportlerinnen und Sportler vom Kleinkindalter bis Mitte/Ende 50 standen auf der Liste der zu Ehrenden, die auf insgesamt 184 Starts bei den verschiedenen Wettkämpfen kamen.
Der letzte Ehrungsblock war den Sportabzeichen vorbehalten. Insgesamt wurden im TSV 51 Sportabzeichen abgelegt, davon 34 Mini-Sportabzeichen. Bei den Erwachsenen überwog wie schon im Vorjahr Gold.
Im Anschluss daran hieß es wieder: „Tanzen, tanzen!“ mit der zweiten Gruppe aus dem Kleinkinderbereich. Hier besteht seit Jahren eine sehr erfolgreiche Kooperation mit dem Kindergarten Wolkenschloss in Vorbachzimmern. Auch diese Knirpse durften im Anschluss ihre Urkunden entgegen nehmen.
Eine Altersklasse weiter kommt das Kinderturnen. Die Mädels und Jungs hielten es mit Max, der „eine Reise auf seine eigene Weise mit seiner blauen Mütze, Lutscher hinterm Ohr und Klopapier“ in Angriff nahm. Sichtlich motiviert gingen die jungen Protagonisten zur Freude des Publikums zu Werke.
Der krönende Abschluss der Vorführungen blieb den jungen Damen des Schülerinnenturnens vorbehalten. Die legten eine begeisternde Choreographie, gepaart mit turnerischen Elementen und Figuren auf die Bühne.
Dann war es aber auch an der Zeit, dass die Anstrengungen des Tages vom Nikolaus belohnt wurden. Nachdem er herbei gesungen wurde, polterte er tatsächlich an der Tür. Und er hatte wieder für jeden der kleinen Sportler eine Kleinigkeit in einem der zahlreichen Körbe, die ihm seine Helfer auf die Bühne gewuchtet hatten.