Herzlich willkommen
beim TSV Vorbachzimmern!

50 Jahre TSV Vorbachzimmern im Jahr 2014
Die Jugend ist aktiv auf dem Sportgelände im Hauser Tal
Gerätehaus und Aschenbahn auf dem Sportgelände im Hauser Tal
Die Jungs kämpfen mit viel Biss um den Sieg
Die stolze Sammlung von Ehrenschleifen
Auch die Damen sind schnell unterwegs
Beachvolleyballplatz und Weitsprunggrube auf dem Sportgelände im Hauser Tal

Denkwürdige Hauptversammlung 2020

Eine der denkwürdigsten Hauptversammlungen des TSV Vorbachzimmern fand jetzt in der Turn- und Festhalle des Dorfzentrums statt. Gerade gut 40 Plätze waren in der sonst rund 200 Gäste fassenden Halle aufgestuhlt. Desinfektionsstation am Eingang, Mund-Nase-Bedeckung bis zum Sitzplatz und Voranmeldung um überhaupt vernünftig planen zu können – in Zeiten von Corona ist eben alles anders.

Auch das Vereinsjahr wich in diesem Jahr von der Regel ab. Das geht laut Satzung immer von Hauptversammlung zu Hauptversammlung, die in der Regel im ersten Quartal eines jeden Jahres stattfindet. Diesmal waren es also rund eineinhalb Kalenderjahre, nachdem das dritte Quartal sich dem Ende neigt. Und dieses Vereinsjahr hatte zwei grundverschiedene Teile, wie der erste Vorsitzende Steffen Reißenweber in seinem Bericht erläuterte. Im ersten Jahr lief alles auf vollen Touren, dann der Cut im Frühjahr 2020 und danach erst einmal absoluter Lockdown, beginnend mit der Absage der Skiausfahrt, gefolgt vom Aussetzen der Übungseinheiten und der Absage der Wettkämpfe. Der TSV war aber auch einer der ersten Vereine, der ein Hygiene-Konzept erarbeitet hat und dann bereits Mitte Juni den Übungsbetrieb für Erwachsene aufnehmen konnte. Im Juli durften dann auch die Kinder wieder ran. Der Weg dahin war kräftezehrend und ging über zahlreiche Besprechungen, Austausch mit anderen Vereinen, die Ausarbeitung verschiedener Hygiene- und Schutzkonzepte und schließlich die Genehmigung durch die Stadt.
Vor der Corona-Krise lief es hervorragend, wie sowohl Steffen Reißenweber als auch der sportliche Leiter Rainer Schuch berichten konnten.

Das neue Eltern-Kind-Turnen wurde ins Leben gerufen und hat gleich richtig eingeschlagen. Hier werden umfangreiche Bewegungslandschaften aus den verschiedensten Turngeräten aufgebaut und nicht nur die Kids, sondern auch die Eltern kommen in Bewegung.

In zwölf verschiedenen Gruppen des TSV sind rund 170 Sportlerinnen und Sportler aktiv, 80 im Kinder- und Jugendbereich und 90 bei den Erwachsenen. Sie werden von 22 Übungsleitern betreut.

Vor allem die Kinder und Jugendlichen waren es, die an insgesamt 15 Wettkämpfen teilgenommen hatten. Neben den üblichen Wettkämpfen wie den eigenen Vereinsmeisterschaften, dem Kreiskinder- und Gaujugendturnfest und diversen Wettkämpfen in der Region waren zwei High-Lights dabei. Für die Erwachsenen war dies das Bayerische Landesturnfest in Schweinfurt. Es war das erste Bayerische Landesturnfest überhaupt, an dem der TSV teilnahm. Bei der Begeisterung der sieben teilnehmenden Athleten wohl aber nicht das letzte.

Bei den Kindern war es das Landeskinderturnfest in Heilbronn. Zehn Kinder und vier Betreuer waren an den Neckar gereist. Auf dem BUGA-Gelände fanden sie hervorragende Bedingungen vor. So hatten auch Sie eine tolle Zeit.

Diverse Wettkämpfe wie der Ansmanncup in Assamstadt, der Jedermann-Zehnkampf in Igersheim, das Gaufinale im Schülermehrkampf, der HAKRO-Lauf in Schrozberg, das Seniorensportfest in Flein oder der Herbstfestlauf in Niederstetten fanden mit Beteiligung des TSV statt.

Auch außerhalb des sportlichen Betriebs war der TSV aktiv. So wurde zum Beispiel der Sportkreisball in Igersheim bewirtet und die Himmelfahrtswanderung und ein Weißwurstfrühstück ausgerichtet. Insgesamt 17 Veranstaltungen verzeichnete der erste Vorsitzende seit der letzten Hauptversammlung. Zum Ferienprogramm der Stadt Niederstetten wurde der Programmpunkt Beach-Soccer beigetragen. Es fand auch wieder ein Zeltlager statt. Der Dank hierfür ging an das neue Team um Kai Hemmersbach. Im Vereinsheim fand der Gaujugendturntag statt. Der Ehrungsabend, die Jahresfeier und die närrische Turnstunde wurden organisiert und durchgeführt. Der Dank ging an die zahlreichen Helfer bei den Veranstaltungen, die Bewirtschafter, die die Bewirtung der Veranstaltungen organisierten, an das Vereinsheim-Team , an die Eltern, die Fahrdienste zu den Wettkämpfen und gelegentliche auch Kampfrichterjobs übernahmen, den Materialwart und den Platzwart, die alles in Schuss halten, den Vereinsausschuss und die Vorstandsmitglieder. Ein besonderer Dank galt den Übungsleitern, die jede Woche zuverlässig in der Halle stehen, und das ehrenamtlich, was dem Verein in Zeiten Corona bedingt ausbleibender Einnahmen aus Veranstaltungen besonders zugute komme.

Die Kassiererin Sabine Frank konnte so auch über geordnete Finanzen und einen Mitgliederbestand berichten , der um 28 auf 355 angewachsen war. Hier hatte sich vor allem das bereits erwähnte Eltern-Kind-Turnen ausgewirkt. Kassenprüfer Bernd Kretzschmar berichtete einmal mehr vom erfolglosen Versuch, der Kassiererin einen Fehler nachzuweisen.

Für den verhinderten Jugendleiter trug der erste Vorsitzende Steffen Reißenweber den Bericht der Jugendabteilung vor. Die hat aktuell 117 Mitglieder. 2019 war noch ein normales Jahr für die Jugend. Hauptversammlung, das große Maibaumfest, der Ausflug, das Kinderferienprogramm, Helferfest, Kinonacht , Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz stellen, die Weihnachtsfeier und Anfang 2020 die Teilnahme am Faschingsumzug in Laudenbach standen unter anderem auf dem Programm. Dann traf es die Jugendabteilung laut Reißenweber besonders hart. Ab Beginn der Corona-Krise bis zum 01. August blieben alle Jugendräume in städtischen Gebäuden und damit auch der Jugendclub in Vorbachzimmern geschlossen. Inzwischen ist auch hier die Öffnung mit Hygienekonzept wieder möglich.

Zu den Berichten wurden keine Stellungnahmen gefordert, so dass der Ortsvorsteher zur Entlastung ans Mikrofon gerufen wurde. Gerhard Hauf überbrachte zuerst ein Grußwort, in dem er auf den besonderen Moment einging, die erste Veranstaltung seit dem Lockdown in der Halle. Er freute sich, dass der Turnbetrieb wieder angelaufen ist und dankte allen, die den Verein förderten und unterstützten und somit die vielfältigen Aktivitäten möglich machten. Die Organisation all dessen erfordere enormes Engagement und der Vorstand sei sicher sehr beschäftigt. Diese besonderen Zeiten erforderten Kreativität und Energie. Er sehe den TSV gut aufgestellt. Das wichtigste Kapital seien die Menschen, die mit anpackten. Auf den Seitenhieb des Vorsitzenden zur Sanierung L1001 eingehend, einer Herzensangelegenheit des Ortsvorstehers, freute sich dieser über die anstehende Strukturverbesserung der Verkehrsachse im Vorbachtal.

Die Entlastung wurde anschließend einstimmig erteilt. In der folgenden kurzen Pause wurde auch das Video, das der TSV im Rahmen der Klopapier-Challenge erstellt hatte vorgestellt und viel beklatscht. Die technische Umsetzung lag bei Robin Schuch.

Als nächstes standen Wahlen auf der Tagesordnung. 2020 stand ein „kleines Wahljahr“ auf dem Programm. Die Übungsleiter waren mehrheitlich im Vorjahr für zwei Jahre gewählt worden, so dass im Wesentlichen „Funktionäre“ zu wählen waren, darunter allerdings auch der Funktionär überhaupt, der erste Vorsitzende. Unter der kommissarischen Leitung des zweiten Vorsitzenden Rainer Striffler wurde Steffen Reißenweber einstimmig als erster Vorsitzender im Amt bestätigt. Einstimmig ging es dann auch bei allen folgenden Wahlen weiter. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Hanne Reißenweber bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender mit Schwerpunkt Steuern bleibt Joachim Waldmann. Für die Pressearbeit zeichnet auch künftig Friedrich Thorwarth verantwortlich. Als einer von zwei sportlichen Leitern bleibt Rainer Schuch dem Verein ebenso erhalten wie Hansgeorg und Jenny Haffelt als Bewirtschafter, Rafael Lewosinski, Jörg Reißenweber und Michael Koch als Beisitzer und Bernd Kretzschmar als Kassenprüfer.Hauptversammlung 2020

Zwei neue Übungsleiter wurden aber auch mit Lea Hemmersbach für die Schülerinnen und Robin Schuch für die Schüler gewählt.

Der Jugendleiter Florian Schmidt und sein neuer Vize Simon Schmezer, die die Jugendabteilung zuvor gewählt hatte, wurden durch die Hauptversammlung in ihrem Amt bestätigt.

Der nächste Tagesordnungspunkt betraf die Ehrungsordnung des Vereins. Der wurde im Jahr 1964 gegründet. Die höchsten Ehrungen wurden damals für 40-Jährige Mitgliedschaft (goldene Ehrennadel) und die Ehrenmitgliedschaft nach 45 Jahren festgelegt. Nach 55 Jahren, die der Verein inzwischen besteht, erschien das vielen nicht mehr als zeitgemäß, was sie auch den Vorsitzenden des Ehrungsausschusses Rainer Striffler wissen ließen. Der machte sich Gedanken und erarbeitete zusammen mit dem Vorsitzenden Steffen Reißenweber und Friedrich Thorwarth eine neue Ehrungsordnung. Künftig gibt es für die aktive Mitarbeit im Verein Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold. Für langjährige Mitgliedschaft und Treue zum Verein werden Urkunden nach 25, 40, 50, 60, und 70 Jahren verliehen. Die überarbeitete Ehrenordnung wurde ebenfalls ohne Gegenstimme verabschiedet.

Der TSV geht zuversichtlich in die Zukunft. Es wurde ein Arbeits- und Veranstaltungsplan verabschiedet, der unter anderem eine Skiausfahrt, Hallenmannschaftswettbewerbe mit dem TSV als Ausrichter, Himmelfahrtswanderung, Deutsches Turnfest in Leipzig, das Landeskinderturnfest und viele anderen Veranstaltungen mehr vorsieht. Das nächste Landeskinderturnfest soll übrigens 2021 in Künzelsau stattfinden. Da wird dann auch der TSV auf der Seite der Organisatoren und Helfer zu finden sein, nachdem etliche TSVler in verschiedenen Funktionen in den übergeordneten Verbänden aktiv sind.

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