Herzlich willkommen
beim TSV Vorbachzimmern!

50 Jahre TSV Vorbachzimmern im Jahr 2014
Die Jugend ist aktiv auf dem Sportgelände im Hauser Tal
Gerätehaus und Aschenbahn auf dem Sportgelände im Hauser Tal
Die Jungs kämpfen mit viel Biss um den Sieg
Die stolze Sammlung von Ehrenschleifen
Auch die Damen sind schnell unterwegs
Beachvolleyballplatz und Weitsprunggrube auf dem Sportgelände im Hauser Tal

Zahlreiche Ehrungen beim Ehrungsabend 2019

k Ehrungsabend 2019Im Rahmen eines Ehrungsabends hat sich der TSV Vorbachzimmern bei verdienten und langjährigen Mitgliedern sowie Unterstützern des Vereins bedankt. Neben der Verleihung von bronzenen, silbernen und goldenen Ehrennadeln des Vereins und der Verbände wurden mit Aline Nagel und Hermann Bader zwei neue Ehrenmitglieder berufen.

Der erste Vorsitzende Steffen Reißenweber durfte außer den zu Ehrenden zahlreiche Mitglieder der Vereinsgremien, den stellvertretenden Bürgermeister Uli Roth, Ortsvorsteher Gerhard Hauf, den Sportkreisjugendleiter Reinhold Balbach, den Vorsitzenden des Turngau Hohenlohe Dr. Friedrich Bullinger und den stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Hans-Walter Selig begrüßen.

Reißenweber stellte einleitend den inzwischen 55 Jahre jungen Verein vor. Von den 350 Mitgliedern sind 150 aktiv im Trainingsbetrieb. Das neu ins Leben gerufene Eltern-Kind-Turnen erfreut sich regen Zuspruchs. Im Kleinkinderturnen, wo der TSV mit dem Kindergarten Wolkenschloß kooperiert, ist der Andrang so groß, dass inzwischen eine weitere Gruppe aufgemacht wurde. Die Infrastruktur mit eigenem Sportgelände und der 2014 sanierten Turnhalle ist bestens. Das Vereinsheim feiert 2020 sein 20-jähriges Jubiläum und ist heute als Veranstaltungsort im Dorf nicht mehr wegzudenken. Der Verein zeichnet sich unter anderem auch durch sehr soziale Beiträge aus. Zahlreiche Veranstaltungen und Einsätze der Mitglieder machen diese niedrigen Beträge möglich. Alle Posten im Verein sind besetzt. Außerdem sind etliche TSV-ler auch in den Gremien übergeordneten Verbänden aktiv.

Ortsvorsteher Gerhard Hauf nannte den TSV einen „starken ehrenamtlichen Pfeiler“. Zahlreiche Aktivitäten belegten dies. Besonders freute er sich über die enge Kooperation zum Beispiel des TSV mit dem Gesangverein, die beide zusammen die jährlichen Theaterveranstaltungen stemmten. Er dankte dem TSV für 55 Jahre wirken in der Ortsgeschichte und wünschte dem Verein, dass er genau so vital und motiviert in die Zukunft gehe.

Uli Roth vertrat die Bürgermeisterin und überbrachte die Grüße der Stadt. Er dankte dem TSV für die Teilnahme am Herbstfestumzug und am Kinderferienprogramm der Stadt. Der Verein leiste einen Beitrag für den Erhalt der Gesundheit. Aber auch Geselligkeit und Zusammenhalt machten das Vereinsleben aus. Er wünschte, dass es so weitergehen solle.

Nun waren die ersten Ehrungen an der Reihe. Beim TSV werden auch jährlich Menschen geehrt, die kein Amt haben, aber dennoch den Verein regelmäßig tatkräftig unterstützen. Ein solcher Mensch ist Hilde Frank. Seit Jahren zeichnet sie für den Kartenvorverkauf bei den Theaterveranstaltungen auf Seiten des TSV verantwortlich. SteffenReißenweber ist nocht nicht lange im Amt und hatte sich das in der vergangenen Saison genau angeschaut. Er zeigte sich beeindruckt von dem Zeitaufwand, der Kraft und den Nerven die die hier investiere. Von ihr wird später noch einmal die Rede sein.

Bei den „regulären“ Ehrungen wurden Jenny Haffelt mit der Ehrennadel des TSV in Bronze ausgezeichnet. Sie ist seit etlichen Jahren für die Bewirtung der zahlreichen Veranstaltungen des TSV mitverantwortlich. Es wurde ihr zum Teil schon unterstellt, die Halle wäre ihr zweites Wohnzimmer, wenn Sie zum Beispiel an Theaterveranstaltungen innerhalb von drei Wochenenden an sechs Veranstaltungen in der Küche anzutreffen war. Außerdem ist sie sportlich im Aerobic und im Mittwochssport aktiv.

Auch Silvie Popp erhielt die bronzene Ehrennadel. Als Übungsleiterin im Kleinkinderturnen und bei Arbeitseinsätzen ist sie schwer aktiv. Außerdem sieht man sie regelmäßig auf den Kreiskinder- und Gaujugendturnfesten als Betreuerin, von wo sie auch den Redakteur der Homepage mit Bildern versorgt. Selbst sportlich aktiv ist sie ebenfalls im Aerobic und im Mittwochssport.

Die Dritte im Bund ist Anja Nörr. Auch sie ist Übungsleiterin im Kleinkinderturnen. Mit Silvie Popp ist sie immer wieder auf Fortbildungen um den Kindern ein attraktives Angebot machen zu können. Die starke Nachfrage auch im Zusammenhang mit der Kooperation mit dem Kindergarten honoriert dies. Beide springen im Notfall auch mal ein, wenn die 100-Meter-Bahn vor Wettkämpfen noch schnell neu gestreut werden muss.

Die Ehrennadel in Silber des TSV erhält man, wenn man 25 Jahre lang Mitglied ist und den Verein durch seine Beitragszahlungen unterstützt hat. Etliche der Geehrten waren zudem in dieser Zeit in anderer Funktion im Verein engagiert. Hier gab es die Besonderheit, dass Anja Nörr unmittelbar nach der bronzenen auch die Silberne Ehrennadel verliehen wurde.

Markus Frank hat neben der langjährigen Vereinszugehörigkeit eine beinahe ebenso lange Zeit den Verein aktiv unterstützt. Zuerst verteilte er als Vereinsdiener die neuesten Flugblätter und Einladungen unter den Mitgliedern. Seit dem Jahr 2000 ist er ununterbrochen Übungsleiter, zuerst bei den Schülerinnen, später bei den Schülern. Außerdem ist er langjähriger Teilnehmer an verschiedenen Landes- und Deutschen Turnfesten.

Auch sein Bruder Michael Frank begann seine Karriere als Vereinsdiener. Ab 1999 hat er als stellvertretender Vorsitzender und Vorsitzender die Jugendabteilung und die Jugendlichen dieser Zeit geprägt. Diverse Projekte hat er angestoßen und maßgeblich vorangetrieben. Acht Jahre lang war er auch sportlicher Leiter des Vereins und als Not am Mann war zwei Jahre lang Vorsitzender des TSV. Danach stand er noch als Beisitzer im Ausschuss zur Verfügung. Auch er vertrat den Verein bei zahlreichen Turnfesten. Zudem ist er stellvertretender Sportkreisjugendleiter.

Die goldene Ehrennadel des TSV wird für vierzigjährige Mitgliedschaft verliehen. Diese Ehre wurde Sabine Vetter zuteil. Sie war in ihrer Jugend auch Beisitzerin in der Jugendabteilung und über viele Jahre als Fahrerin, Betreuerin und Kampfrichterin bei Turnfesten auf Kreis- und Gauebene dabei.

Auch Ingrid Sachsenheimer wurde mit Gold ausgezeichnet. Neben der langjährigen Mitgliedschaft hat sie in den siebziger Jahren als stellvertretende Übungsleiterin im Kinder-, Jugend und Schülerinnenturnen gewirkt.

Martina Hammel war in den 1980ern stellvertretende Schülerinnenturnwartin. Nach wie vor ist sie auf Landes- und Deutschen Turnfesten dabei und auch in der Walkinggruppe aktiv.

Von Hilde Frank war schon zuvor im Zusammenhang mit dem Kartenvorverkauf die Rede. Nun wurde sie zusätzlich noch mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Sie war stellvertretende Übungsleiterin im Frauenturnen und von 1978 bis 1992 Kassiererin des Hauptvereins. Auch auf den großen Turnfesten hat sie den Verein vertreten. Nach wie vor ist sie Im Frauenturnen aktiv.

Hermann Schmezer begann seinen „Karriere“ in der Jugendabteilung als Kassierer. Seit 2007 prüft er die Kasse des Hauptvereins. Zudem betätigt er sich aktiv bei der Powerfitness am Montag.

Die höchste Auszeichnung des Vereins ist die Ehrenmitgliedschaft. Dafür muss man das siebzigste Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens 45 Jahren Mitglied sein. Diese Kriterien hat Hermann Bader erfüllt und wurde deshalb zum Ehrenmitglied ernannt. Er war als Jugendlicher Gründungsmitglied, damals im Gasthaus zur Linde, wie er sich erinnerte. Steffen Reißenweber erinnerte sich, dass man ihn häufig sportlich aktiv auf dem Fahrrad angetroffen hat.

Gründungsmitglied war auch Aline Nagel, die ebenfalls mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Direkt ab Gründung war sie Schülerinnenturnwartin, teilweise parallel dazu noch Kleinkinderturnwartin. Auch als Beisitzerin gehörte Sie dem Vereinsausschuss an. Unvergessen ist sie als langjährige Theaterspielerin. Sie ist aktiv im Frauenturnen und organisiert den vereinsunabhängigen Rentnertreff, der sich regelmäßig im Vereinsheim des TSV zusammenfindet.

Nun standen die Ehrungen durch die verschiedenen Sportverbände an. Den Anfang machte die Sportkreisjugend, vertreten durch deren Leiter Reinhold Balbach. Er lobte den TSV als einen Verein von einer Hand voll, die die tollsten Jugendarbeit machten. Dies sei wichtig in einer Zeit, in der zahlreiche Kinder und Jugendliche zu wenig Bewegung hätten. Ein weiterer wichtiger Aspekt sei auch die Suchtprävention, die durch den Sport erfolgen könne.

Im Namen der Württembergischen Sportjugend überreichte er Anne Schmidt die Ehrennadel in Bronze. Anne hatte sich im Kleinkinderturnen engagiert, war schon Beisitzerin und Schriftführerin in der Jugendabteilung und ist derzeit die Kassiererin der Vereinsjugend.

Hans-Walter Selig erinnerte in seinem erfrischend kurzen Grußwort an den Gründervater des TSV, Karl Menikheim, der einige Zeit parallel dazu auch in Laudenbach aktiv gewesen war und dort nach wie vor unvergessen sei. Er lobte den TSV für seinen Einsatz auf Sportkreisebene.

Im Namen des Württembergischen Landessportbundes sprach er eine Auszeichnung aus. Hermann Schmezer, von dem oben schon zu lesen war, wurde mit der silbernen Ehrennadel dieses Verbandes für sein Wirken ausgezeichnet.

Für den Turngau Hohenlohe nahm dessen Vorsitzender Dr. Friedrich Bullinger, bis vor kurzem auch Mitglied des Landtages am Ehrungsabend teil. Bereits am Abend zuvor war er beim Gaujugendturntag, der ebenfalls beim TSV in Vorbachzimmern stattgefunden hatte, nebenan zu Gst gewesen. Er erklärte den Wert des Ehrenamtliches an einem Beispiel. Man solle sich vorstellen, was passiere, wenn vier Wochen lang alle Ehrenamtliche streiken würden, keine Einsätze der Feuerwehren, beim DRK und THW, keine Kinderbetreuung bei Sport und Musikvereinen stattfinden würden. Durch ehrenamtliche Arbeit werden jährlich zwischen 80 und 130 Millirden Euro an Wertschöpfung zum Wohl der Allgemeinheit erwirtschaftet. Ein Teil davon auch durch die 137 Vereine des Turngau Hohenlohe mit ihren vierundvierzigtausend Mitgliedern. Das seien tolle Vereine mit einem guten Ruf. Die Bandbreite reicht vom Breitensport bis hin zum Leistungssport, wo die KTV Hohenlohe im Kunstturnen überregional mitmischt. Sport von der Schwangerschaftsgymnastik bis zu den Senioren sei wichtig, für den einzelnen und für die Gesellschaft. Nach Expertenschätzungen könnten jährlich 80 bis 150 Milliarden Euro an Gesundheitskosten eingespart werden, wenn die Deutschen regelmäßig Sport treiben würden.

Dabei lobte er die kleinen Vereine wie den TSV, die oft rühriger seien als die großen. Dabei sei es wichtig, dass die Ehrenamtlichen in den Vereinen durchhalten und dabeibleiben, und das Zeug nicht gleich bei der ersten Gelegenheit hinschmeißen. Einige derer, die durchgehalten haben, zeichnete er im Namen des Turngau Hohenlohe sowie des Schwäbischen Turnerbundes aus.

Den Anfang machten Anne Schmidt und Silvie Popp. Beide hatten an diesem Abend bereits Ehrungen des Vereins erhalten. Nun gab es die Ehrennadel des Schwäbischen Turnerbundes in Bronze obendrauf.

Die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes in Bronze ging an Georg Veit. Schon als Jugendlicher war er aktiv. Später zeichnete er für die Bewirtung der TSV-Veranstaltungen verantwortlich und war Übungsleiter im Badminton. Als Beisitzer gehört er seit Jahren mit Rat und Tat dem Vereinsausschuss an.

Mit der Ehrennadel des Schwäbischen Turnerbundes in Silber wurde Steffen Reißenweber ausgezeichnet. Er war Schriftführer in der Jugendabteilung und übergangsweise auch im Hauptverein. Viele Jahre war er Übungsleiter im Schülerinnenturnnen und leitet aktuell das Sportabzeichentraining und den Freitagssport. Eine Dekade wirkte er als sportlicher Leiter des Vereins. Seit 2018 ist er erster Vorsitzender des TSV. Darüber hinaus ist er im Vorstand der Turnerjugend des Turngau Hohenlohe tätig.

Es folgten die höchsten Auszeichnungen die der Turngau Hohenlohe zu vergeben hat, der Ehrenbrief, zu dem es auch eine Ehrennadel gibt, eine der schönsten überhaupt, wie Dr. Bullinger befand. Fünf davon durfte er in Vorbachzimmern überreichen. Die erste an Volker Frank, der fünf Jahre lang als Vorsitzender der Jugendabteilung vorstand, als Übungsleiter im Schülerturnen unterstützte, lange Jahre dem Vereinsausschuss angehört und derzeit Platzwart auf dem Sportgelände ist.

Der nächste Ehrenbrief ging an Friedrich Thorwarth. Als Jugendlicher war er Beisitzer im Ausschuss der Jugendabteilung und seit über zwanzig Jahren mit kurzer Unterbrechung für die Pressearbeit verantwortlich, einige davon auch als Schriftführer. Er hält auch die Homepage des Vereins auf dem Laufenden und ist seit einigen Jahren Kassenprüfer des Turngau.

Rainer Schuch ist seit seiner Jugend nicht nur ununterbrochen sportlich im Verein aktiv. Er übernahm in schwierigen Zeiten die Jugendabteilung und legte mit seinen Mitstreitern maßgeblich den Grundstein für deren erfolgreiche Entwicklung. Seit über 25 Jahren trägt er als sportlicher Leiter die Verantwortung für die Übungsarbeit im Verein und ist Vorbild für Jugend und Übungsleiter.Mit seinen sportlichen Leistungen ist er auf den landes- und bundesweiten Turnfesten immer für einen Top-Ten-Platz gut.

Der vierte im Bund, Joachim Waldmann war viele Jahre zweiter Vorsitzender, ist derzeit stellvertretender Vorsitzender und war zudem Mitbegründer der Badminton-Abteilung.

Schließlich wurde auch die Allzweckwaffe des TSV schlechthin, Hannelore Reißenweber mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet. Sie ist schon seit ihrer Jugend aktiv, gründete 1976 die Jugendabteilung mit. Seit Jahren ist sie Übungsleiterin im Frauenturnen und im Aerobic und gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende des Vereins, die die Senioren bei runden Geburtstagen besucht. Kaum eine Veranstaltung findet statt, ohne dass sie in der Küche oder hinter den Kulissen mitwirkt. Zeitweise hatte sie vier Ämter gleichzeitig inne. Und wenn im Vereinsheim der Rentnertreff oder andere Veranstaltungen stattfinden, steht wahrscheinlich wieder sie in der Küche und hinter der Theke.

Ehre wird auch demjenigen zuteil, der beim TSV aus einem Amt ausscheidet. Schließlich haben auch sie sich mitunter viele Jahre lang um den Verein und den Sport verdient gemacht. Nach zwölf Jahren als Übungsleiterion im Kleinkinderturnen ist an der letzten Hauptversammlung Rose Hagelstein-Jesse kürzer getreten. Ein Dutzend Jahre lag hat sie bei zahlreichen Kindern den Grundstein für die sportliche Entwicklung gelegt.

Franziska Hammel schied ebenfalls im Frühjahr aus. Sie hatte sich als stellvertretende Übungsleiterin und Übungsleiterin im Schülerinnenturnen und als Schriftführerin in der Jugendabteilung aktiv eingebracht.

Jenny Thorwarth schließlich war und ist derzeit wieder Beisitzerin in der Jugendabteilung. Viele Jahre war sie für deren Kasse verantwortlich und ebenfalls in der Übungsleitung bei den Schülerinnen involviert.

Mit einem kleinen Präsent wurden die drei verabschiedet.

Etliche weitere Mitglieder hätten an diesem Ehrungsabend ausgezeichnet werden sollen, hatten aber nicht kommen können. Die Ehrungen werden in einem würdigen Rahmen nachgeholt.

Damit endete der offizielle Teil des vierten Ehrungsabends des TSV Vorbachzimmern und ging in anregende Gespräche unter Ehrenamtlichen, Verbandsfunktionären und Ehrenmitgliedern über.

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